Unsere nächsten Termine

 

20 Jahre Münchner Erzählcafe - Der Film

Münchner Erzählcafe

Senioren

Erinnerungen sind Schätze. Besonders ältere Menschen verfügen über eine Fülle gelebter Geschichten. Biografiearbeit kann Sie dabei unterstützen, diese Schätze zu entdecken, Lebenswege besser zu verstehen und damit Identität zu stärken. Sie regt das Erinnern an und schafft einen lebendigen Kontakt der Teilnehmenden untereinander. Im Frühjahrssemester gibt es wieder einige Angebote zu den langen Schatten der Weltkriege in den Familien und Anregungen zur Spurensuche in der eigenen Geschichte.

 

Münchner Erzählcafe

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Im Erzählcafé erzählen Mitbürgerinnen und Mitbürger Geschichten aus dem Münchner Alltag. Erinnerungen und Erlebnisse lassen Zeitgeschichte lebendig werden. Wir laden Menschen aller Generationen ein, zuzuhören und dabei eigene Erinnerungen wach werden zu lassen. Dadurch bekommt gelernte Geschichte bunte Bilder. Wir freuen uns, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer eigene Erinnerungen und Geschichten dazu erzählen oder mit Fragen das Gespräch bereichern.

Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München (U-Bahn Giselastraße)
Zeit: jeweils 15.00 – 17.00 Uhr
Ablauf: ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit zum Gespräch
Kosten: 5 Euro an der Tageskasse / ermäßigt mit München-Pass 2 Euro
Leitung und Moderation: Dorothee Fichter und Birgit Lipowsky

 

10. März 2018, 15.00 Uhr

Christine Nkrumah

Die Weltenwandlerin

Als Kräuterfräu und Künstlerin zwischen den Kulturen

Christine Nkrumah kam 1957 in den USA als Auswandererkind zur Welt und zog mit vier Jahren nach München. Mit 24 Jahren reiste sie nach Neuseeland, wo sie ein aufregendes Hippieleben führte und mit den Maoris lebte. Nach vier Jahren kehrte sie zurück nach München. Sie heiratete einen Ghanaer und bekam zwei Söhne. Ihre tiefe Liebe zur Natur machte sie zu ihrem Beruf: Nach einer Ausbildung in Heilkräuterkunde führte sie einen Kräuterladen in Schwabing. Schon als junge Frau fand sie ihre Erfüllung in der Malerei. Ihr Anliegen ist es, mit ihren farbenfrohen Bildern die magischen Kräfte der Natur zu zeigen. Seit 2015 arbeitet sie ehrenamtlich im Münchner Frauenforum und betreut dort den Kunst- und Kulturbereich.

14. April 2018, 15 Uhr

Theodor Kilgert

Ein Pendler zwischen Lebenswelten

"Il Fortunato oder warum ich mit meinem Leben so zufrieden bin"

Theodor Kilgert, wurde 1943 während eines Bombenangriffs in Fürstenfeldbruck geboren. Seine Mutter führte dort das elterliche Gasthaus, Brüder und Mann waren im Krieg. Der Vater starb bald nach seiner Heimkehr. Auf Anraten seines Onkels Pankraz, eines katholischen Pfarrers, bekam er eine humanistische Schulbildung. Vom Berufswunsch „Psychiater“ riet dieser ab, so studierte er Volkswirtschaftslehre. Für die große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG reiste er durch die Welt, wurde „Partner“ und lernte u.a. Leo Kirch und Lothar Späth kennen. Als Pensionär wollte er etwas ganz anderes machen. Theodor Kilgert engagiert sich beim Christophorus Hospizverein als Hospizhelfer für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige. Regelmäßig pendelt er zwischen München und Memmingen, wo seine Familie wohnt.